2. Runder Tisch zur Mittagsbetreuung an Grundschulen

Große räumliche u. finanzielle Engpässe

am 26.06.2015

Am 10.06.2015 hatte der Familienbeirat zum 2. Runder Tisch zum Thema Mittagsbetreuung in den Heinrichssaal (beim Erzbischöflichen Jugendamt) eingeladen; wie beim beim 1. Runden Tisch abgesprochen, sollten hierzu insbesondere die Stadträte mit eingeladen und angesprochen werden.
An der Veranstaltung von 16- 18 Uhr nahmen ca. 25 Personen teil, vorrangig Schulleiter/innen und Elternvertreter und eine Stadträtin und drei Stadträte (CSU, GAL, FW, BUB).

Zu Beginn berichtete Franz Merdian vom Familienbeirat über die erste Veranstaltung, die sehr deutlich machte, dass vor allem eine eklatante Raum- und Finanznot herrscht, so dass viele Kinder abgewiesen werden müssen. Er schilderte die bisherigen Aktivitäten verschiedener Akteuere.

Anschließend berichtete Christiane Alter (Trägervertreterin, gfi) darüber, was die Mittagsbetreuung an Grundschulen alles leistet.
Herr Ulrich Vogel  (Elternvertretung Hainschule) schilderte den Bedarf aus der Elternperspektive und zeigte auf, welchen Einfluss die rasanten gesellschaftlichen Veränderungen auf die Mittagsbetreuung von Kindern haben.
Matthias Birzer  (Elternvertretung Gangolfschule) berichtete über die konkreten Probleme der Mittagsbetreuung in Bamberg am Beispiel der Gangolfschule. Durch den hohen Zuwachs in den letzten Jahren (mittlerweile werden 48 Kinder dort betreut) besteht vor allem ein immenses Raumproblem!

Es gab dann eine lebhafte Diskussion, warum die Finanzierung in anderen Städten funktioniert, aber eben in Bamberg nicht; das Problem der sog. Freiwilligen Leistungen wurde angesprochen. Stadtrat Dr. Helmut Müller bekannte, dass sich seine Fraktion dem Thema zu lange verschlossen hat und versprach, dass das Thema Mittagsbetreuung in der CSU Fraktion eine höhere Priorität bekommt.
Gerade im Hinblick auf die von der bayerischen Staatsregierung in Aussicht gestellt flächendeckende Mittagsbetreuung an allen Schulen bis 2018 bestand Konsens, dass die Kommunen neue Konzepte benötigen, d.h. es muss überlegt werden, welche Konzepte und Modelle einer guten Mittagsbetreuung von Schulkindern für welchen Schultyp geeignet erscheinen.


In der Schlussrunde herrschte Einvernehmen darüber, dass sich zwar mittlerweile nach dem ersten runden Tisch einiges getan hat, die bisherigen (Container-)Lösungen jedoch bei weitem nicht ausreichend sind, um die Situation grundlegend zu verbessern





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