Wohnen für Hilfe: Biete Zimmer, suche Gartenhilfe

Neues Projekt von Stadt und Studentenwerk will Wohnpartnerschaften vermitteln

am 01.06.2011

Wohnen für HilfeWohnraum schaffen und Unterstützung erhalten, Zuhause bleiben und Zuhause bieten.

Diese Überlegungen stehen hinter dem Projekt „Wohnen für Hilfe – generationenübergreifende Wohnpartnerschaften“, das die Stadt Bamberg und das Studentenwerk Würzburg gestartet haben.

Die Idee ist einfach: Ältere Menschen, Familien oder Behinderte stellen Studenten oder volljährigen Auszubildenden  kostenlos oder günstig Wohnraum zur Verfügung und bekommen dafür Hilfsleistungen.

Ob Hilfe bei der Gartenarbeit und beim Einkauf oder Unterstützung im Haushalt und bei der Kinderbetreuung – als Faustregel gelten eine Stunde Arbeit im Monat für einen Quadratmeter Wohnraum. Hinzu kommen noch anteilige Nebenkosten.

Ziel von Stadt und Studentenwerk ist es, binnen zwei Jahren mindestens 100 Wohnpartnerschaften zu schaffen. Vermittelt und betreut werden die Wohnpartnerschaften von der Wohnberatungsstelle der Stadt Bamberg, bei der sich Interessenten melden können.

Bevor in einem Mietvertrag die gegenseitigen Vereinbarungen festgehalten werden, empfehlen die beiden Mitarbeiterinnen Lisa Distler und Nicole Orf, sich Zeit fürs gegenseitige Kennenlernen zu nehmen, um eigene Wünsche und Erwartungen auszutauschen.

Oberbürgermeister Starke, der Geschäftsführer des Studentenwerks, Michael Ullrich, und Uni-Präsident Godehard Ruppert wünschen sich, dass das zunächst auf zwei Jahre angelegte Projekt ein Erfolg wird.

„Bei diesem Projekt gibt es nur Gewinner: Es schafft Wohnraum für junge Leute, sorgt für Familienfreundlichkeit und unterstützt ältere Mitbürger, die dadurch länger in ihrer gewohnten Umgebung bleiben können“, betont Oberbürgermeister Andreas Starke.

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